Ausbildung

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Um auf den europäischen Wasserstraßen „in See“ zu stechen, genügt ein Haupt- oder Realschulabschluss. Für einen erfolgreichen Karriereaufstieg ist vor allem die gesundheitliche Eignung wichtig.

Von Beginn an dürfen die Auszubildenden an Bord des Ausbildungsschiffes mit anpacken. Da sie in das Team an Bord integriert werden, ist Berufspraxis an der Tagesordnung und somit ist der Auszubildende ein echtes Mitglied in der Bordgemeinschaft. Erwartet werden jedoch hierfür Verantwortungsbewusstsein, Gründlichkeit und selbstständiges Handeln. Dafür ist aber auch die Ausbildungsvergütung höher als in den meisten anderen Berufen.

An Bord eines Binnenschiffes teilt sich die Besatzung den Alltag. Daher zählen insbesondere die „Softskills“ wie Teamgeist, Selbstdisziplin, Respekt, Kritikfähigkeit, Eigenverantwortung, Hilfsbereitschaft und Verlässlichkeit. Da der Beruf vielfältige Aufgaben bereithält, sind außerdem handwerkliches Geschick und technisches Interesse gern gesehene Fähigkeiten. Übliche Tätigkeiten an Bord sind insbesondere:

  • Mitwirken beim Fahren von Binnenschiffen auf den europäischen Wasserstraßen, Seen und im Hafen,
  • Bedienen und Überwachen der maschinellen, elektrischen und hydraulischen Anlagen,
  • Mitwirken beim Befördern und Betreuen von Personen,
  • Pflege und Warten des Schiffes inkl. dessen Ausrüstung,
  • Beladen und Entladen von Schiffen,
  • Fertigmachen des Schiffes zur Fahrt,
  • Führen der Schiffspapiere.

Binnenschiffer arbeiten hauptsächlich in den Schifffahrtsbetrieben, in Binnenhäfen oder Hafenbehörden sowie bei Wasser- und Schifffahrtsämtern.

Eindrücke